Budapest 2.0

Ein Revival der besonderen Art

Die ungarische Hauptstadt hinterließ bereits 2011 einen ganz besonderen Eindruck bei mir, als es das erste Ziel meiner Städtereisen in Europa war. Verliebt war ich durch die Gassen geschlendert und genauso rosarot sind meine Erinnerungen. Zeit für ein Revival also, deshalb heißt es auch 2018: auf zur Schwester von Wien!


Top 5 Must-See-Attraktionen

Parlamentsgebäude

Der Bau des Parlamentsgebäudes begann im Jahre 1885. Als es 17 Jahre später im Jahre 1902 fertiggestellt wurde, war es das größte parlamentarische Gebäude der Welt mit einer Länge von 268 Metern und einer Breite von 118 Metern.

 

Das Parlamentsgebäude besitzt 10 Innenhöfe und enthält mehr als 20 km Treppen, sowie 691 Zimmer. Das Gebäude ver-fügt über 27 aufwendig verzierte Türme und die beeindrucken-de Kuppel, welche von weitem sichtbar ist, erreicht eine Höhe von 96 Metern. Darüber hinaus ist die überwältigende Fassade verziert mit 88 Statuen von ungarischen Herrschern, Spitz-bogenarkaden, zahlreichen Wasserspeier und gotischen Orna-menten.

Burgberg und Standseilbahn

Der beliebteste Weg für Touristen um aus Pest und dem Donauufer zum Burgviertel zu kommen, ist eine Fahrt mit der Sikló, einer Standseilbahn mit einer Geschichte, welche zurück bis ins 19. Jahrhundert geht. Die Talstation liegt bei Clark Ádám tér, einem Platz in der Nähe der berühmten Ketten-brücke. Die Wagen der Bahn haben eine eigentümlich stufige Form und wurden so entworfen, um so vielen Menschen wie möglich einen Panoramablick auf die Donau und die Stadt zu ermöglichen.

Heldenplatz und Stadtwäldchen

Der Városliget, Budapests Stadtwäldchen, ist ein bevorzugtes Ausflugsziel für Anwohner und Besucher. Dazu gehören ein Zoo, mehrere Museen, eine Burg, Heilbäder und sogar ein Ver-gnügungspark. 

 

Der 1,2 km² große Park wurde 1896 pünktlich zu den Festlich-keiten anlässlich der 1.000-jährigen ungarischen Geschichte fertiggestellt und bietet alles, was für einen erholsamen Tag nötig ist. Der Haupteingang des Parks führt über den Helden-platz, ein Weltkulturerbe Ungarns.

 

Auf dem Platz stehen das Milleniumsdenkmal, das Museum der Schönen Künste und die Kunsthalle, die alle einen Besuch wert sind. Letztere gilt als bester Ausstellungssaal Ungarns.

St.-Stephans-Basilika

Mit einer Bauzeit von 50 Jahren ist die St.-Stephans-Basilika die größte Kirche Budapests. Sie ist dem Heiligen Stephan gewidmet, dem ersten christlichen König Ungarns. Seine rechte Hand gilt als wichtigste Reliquie des Landes und wird in einem Schrein in der Kirche aufbewahrt.

Gellértberg und Zitadelle

Der Gellértberg erhebt sich in majestätischer Schönheit über die Donau und bietet seinen Besuchern einen Rundblick auf die Stadt Budapest an. Zu den interessantesten Sehenswürdig-keiten auf dem Hügel gehören eine Höhlenkirche sowie zwei große Denkmäler.

 

Eines dieser Denkmäler ist die Zitadelle, die sich auf der Spitze des Gellértbergs befindet. Sie wurde von den österreichischen Habsburgern zwischen 1850 und 1854 errichtet, um die Stadt nach der Niederschlagung des ungarischen Unabhängigkeits-krieges besser unter Kontrolle zu halten. Diese Festung war ursprünglich 200 Meter lang und besaß 6 Meter hohe Wände, die bis zu 3 Meter dick waren.

 

Die Zitadelle spielte auch im 2. Weltkrieg eine Rolle. Historiker weisen darauf hin, dass ein deutsches SS-Regiment die Stadt von dort aus in Schach gehalten hat. 

 

Im Jahr 1947 wurde auf dem Berg die Freiheitsstatue errichtet. Diese Statue zollte ursprünglich jenen sowjetischen Soldaten Respekt, die die Stadt während des 2. Weltkrieges von den Nazis befreit haben. Das Denkmal wurde von dem ungarischen Bildhauer Kisfaludi Strobl entworfen. Es handelt sich um die Statue einer Frau, die einen Palmenwedel hoch in die Luft hält. Die Statue ist in etwa 14 Meter hoch und steht auf einem hohen Podest. Zu ihrer Rechten befindet sich eine allegorische Dar-stellung „des Fortschritts“ und links von ihr steht eine Statue, die „das Böse“ repräsentiert.