#005

In den Startlöchern

Wie man auf meiner Startseite bereits lesen konnte, geht es für uns sehr bald nach Bilbao an die spanische Nordküste, um den Camino de la Costa bzw. den Camino del Norte zu "pilgern".

 

So als gänzlich Unerfahrene in Sachen Trekking und Wandern sammeln sich derzeit bei mir die Einkäufe mit Outdoor-Equipment und Kleidung (Stichwort: Merino). Das dient der mentalen Vorbereitung auf das was kommen wird. Ich behaupte jetzt einfach ganz salopp, dass ich emotional Ähnliches durchlebe wie die künftige Braut, die - auf der Suche nach dem richtigen Hochzeitskleid - bei der Anprobe vor ihren Freundinnen Schau seht; und ist der große Tag dann gekommen, gehen Nervosität und Angst Hand in Hand. Dieser Wellengang aus Aufregung und diffusen Ängsten gehört seit 2 Wochen nun zu meinem Alltag. Ich bin aber zuversichtlich, dass die Aufregung und Freude überwiegen wird, sobald es wirklich losgeht.

Noch 19 Tage! Also schon mal den Backpack probegepackt und gewogen.

 

Als Faustregel für den Camino gilt: das Gewicht des Rucksacks darf maximal 10 % des eigenen Körpergewichts betragen. Natürlich ist diese Schmerzgrenze für Eltern, die zusätzlich die Wäsche und Verpflegung ihrer Kinder auf dem Rücken tragen, beliebig erweiterbar. Ich persönlich würde nicht mehr als +2 kg kalkulieren. Alternativ kann das Gewicht auch auf ein Buggy oder anderen geländetauglichen fahrbaren Untersatz auf-geteilt werden. Luca und ich werden zu Fuß gehen, weshalb ich die max. 10 kg nicht ausreizen, sondern so leicht als möglich packen möchte. Lieber habe ich zu wenig, als zu viel. Nichts desto trotz schlug der Rucksack mit mit genau +1 kg zu viel zu Buche, sodass ich noch einmal alles auf Brauchbarkeit geprüft und unnötige Sachen aussortiert habe. Als Konsequenz muss nun die ISO-Matte zuhause bleiben.

Was die Planung betrifft, habe ich die Etappen (Stand: heute) zu etwa 60 % durchgeplant. Die jeweiligen Routen orientieren sich dabei an einer Gesamtzeit von maximal 3,5 Stunden pro Tag, welche wir dann in zwei Teilen zurücklegen werden. Zwei Teile deshalb, damit Luca bei einer "langen Etappe" die Möglichkeit hat eine längere Pause einzulegen, auch wenn er inzwischen keinen Mittagsschlaf mehr macht. Mehr kann und will ich Luca nicht zumuten. Außerdem tun sich auf dem Küstenweg etliche Schwimmgelegenheiten auf, ideal zum Energie laden. Sollte einmal gar nichts mehr gehen, gibt es Bus und Bahn. Ich habe gelesen, dass man bei den örtlichen Bus- und Bahngesellschaften als Pilger sogar 10 % Rabatt auf den regulären Ticketpreis bekommt. Wir werden sicherlich in die Gelegenheit kommen das austesten.

 

Die grobe Route steht jedenfalls - nun gilt es die Tage zu zählen...


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#004

Generation »Travel & Adventure«

Wunderschöne Felsenlandschaften, endlose Höhe und Tiefen, paradiesische Stände und Palmen soweit das Auge reicht, leuchtend bunte Städte und versteckte Gassen, wo das urbane Leben tanzt. Das und vieles mehr findet man auf YouTube auf den etlichen Reisekanälen.

 

Eins wird schnell klar, wenn man sich die ganzen Reiseblogger und Travel-Vlogs genauer anschaut: Wenn es etwas gibt, das die heutige Generation von jungen Wilden bis zu Endvierzigern verbindet, ist es das Reisen. Immer mehr Menschen und ganze Familien nehmen sich eine Auszeit, viele wollen nach ihrem Abitur "einfach nur weg", andere halten den Alltag und die Routine nicht mehr aus und bauen sich ein Online-Business auf. Wieder andere sind einfach ständig unterwegs; ob nun jobbedingt oder alle sechs bis acht Wochen einen Wochenendtrip. Es gibt viele Gründe zu reisen.

 

Allein der bekannte Reiseführerverlag Lonely Planet hat über eine Millionen Follower auf Instagram und unter dem Hashtag #worldtraveler finden sich 1,8 Millionen Beiträge - selbst die Gruppe "Weltreise oder Langzeitreise planen" auf Facebook hat knappe 4.000 Mitglieder und es werden täglich mehr. Doch woher kommt unsere Reiselust eigentlich? Kritiker verbreiten gerne das Klischee, dass wir reisen, um damit zu prahlen; aber das trifft wohl eher auf eine kleine Minderheit zu, bei denen es grundsätzlich nur um Party und #yolo geht. Solche Leute findet man leider überall und in allen Altersschichten. 

 

 

Dabei reisen wir wir nicht, weil wir damit angeben wollen, sondern um unsere Neugier zu stillen, die eignen Grenzen kennenzulernen und zu erweitern. Für viele Reisende geht es dabei vor allem auch um Selbstfindung. Selbstfindung ist scheinbar etwas, was sich manche in ihrer gewohnten Umgebung nicht trauen und sich dann in der Welt einfach freier und ungehemmter fühlen, oder auch gezwungen sehen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Wie weit man geht und wie viel man dabei von sich preisgibt, muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden.

 

Ich selbst beobachte um mich herum immer mehr Rassismus, mehr Abschottung, mehr Gewalt, mehr Angst und nur noch die Sorge, das eigene Leben in den Griff zu bekommen. Dabei ver-gessen viele, dass wir alle nur ein kleines Stück in einem großen Puzzle sind. Wer reist, der begreift die Welt in ihrer ganzen Größe, taucht in andere Kulturen ein, legt Vorurteile ab, entdeckt wie alles miteinander verbunden ist, und lernt, dass uns Menschen viel mehr eint als was uns scheinbar trennt.

 

Reisen öffnet uns die Augen und die Herzen. Und genau das ist auch die Essenz, die reisende Familien ihren Kindern mitgeben wollen: sie reisen, weil Kinder Menschen, Geschichte und Kultur hautnah erleben; einen schöneren Unterricht kann es nicht geben. Und als positiver Effekt für die Eltern, lernt man die Wunder der Welt wieder mit Kinderaugen zu sehen und das Unscheinbare wahrnehmen und wertzuschätzen.

 


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#003

Das moderne Alleinsein

Ich werde oft gefragt, warum ich Deutschland verlassen habe. Auch heute noch, wo ich bald schon ein Jahrzehnt in Wien lebe. Der Grund dafür ist ebenso banal wie auch nur eine logische Konsequenz all meiner eigenen Erfahrungen: Ich bin mit einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen, die immer viel arbeiten musste, um uns beide durchzubringen. Alimente von meinem leiblichen Vater bekamen wir nie. Meine Mutter verstand es aber, mir ein Lebensgefühl zu vermitteln, dass auf persönliche Wertschätzung und auf eine Menge eigener kleiner Freiheiten beruhte, und sie wusste meine Neugier auf meine Umgebung, die Menschen um mich und die Welt jederzeit zu stillen. So kam es auch, dass ich mich später im Kindergarten leider sehr schwer tat mich in das dort bestehende Gefüge einzufügen und mich plötzlich strengen Regeln unterzuordnen.

 

Ich verstand zwar, dass Regeln notwendig sind, damit eine Gemeinschaft funktioniert,  habe aber auch schnell gelernt wie aus individuellen Menschen, mit kleinen Eigenheiten, die eben auch Kinder schon haben, und wie ich sie liebte,  eine absolute Gleichheit wurde, das Anderssein war nicht gewünscht, und wer anders war, der wurde ausgrenzt. Das sorgte u.a. auch für Machtspielchen untereinander sorgt. Heute weiß ich, was im Kindergarten beginnt, wird im späteren Leben nicht anders. Da gibt es jene Menschen mit großem Geltungsdrang und jene, die sich in ihrer introvertierten Welt wohlfühlen. Und alle Menschen haben ihre Daseinsberechtigung.

 

Aber als Kind lernte ich, dass ich mich stets anzupassen hatte, folglich verbrachte ich meine ganze Jugend damit so zu sein, wie andere mich haben wollten. Nur innerhalb meiner Familie konnte ich so sein wie ich bin: ein kleiner Wirbelwind, mit einer gehörigen Portion Humor und einer menge kreativer Ideen. Spätestens mit Beginn der Pubertät, der Phase jugendlicher Rebellion, fasste ich den Mut, etwas an meiner Situation zu ändern. Das war eine bedeutende Entscheidung in meinem Leben - und veränderte es auch nachhaltig. Ich war nun ein Mensch mit Standpunkt.

  

In den 1980er-Jahren wandelte sich die Gesellschaft um 180 Grad. Aus einem schönen Frauenbild mit weiblichen Rund-ungen wurden "Barbies". Der ganze aufkommende Fitness-trend führte dazu, dass die Gemeinschaft mehr und mehr auf das einzelne Individuum abstellte - jedoch nicht im positiven Sinn. Vorgeheuchelte Selbstverwirklichung war die Triebfeder einer Gesellschaft aus Egoisten, die wir uns selbst erschufen. Es folgte Konsumwahn und permanenter Leistungsdruck. 

Der Haken? In Sachen Kindererziehung lebten wir spätestens in den 1990er Jahren wieder Werte, die aus einem Jahr-hundert stammten, als nur Männer die alleinigen Geld-verdiener waren. In deutschen Gesetzen hat der Feminismus bis heute keine Wurzeln schlagen können - wenn auch zum Vorteil der Frauen, wenn es um deren soziale Absicherung geht. Der deutsche Haushalt basiert nunmehr auf  Frauen, die ihre persönliche Bildung pflegen bis sie 30 Jahre alt (und älter) sind und erst dann ihre ersten Kinder bekommen. Damit liegen viele von ihnen den Großeltern sogar dann noch auf der Tasche, wenn sie gerade aus dem Studienalter hinaus sind, wobei diese sich in ihrer Rente eigentlich ein bisschen Ruhe verdient hätten. Die Rechnung mag für jene aufgehen, deren vorangegangenen Generationen ebenfalls spät Eltern geworden sind. Was aber wenn die Großeltern des eigenen Kindes genauso arbeiten gehen wie alle anderen Menschen? Fakt ist, wir sind keine Gesellschaft mehr, die Kinder, Eltern und Alte integriert. Das Schlimme daran ist, dass sich fast jeder in seinem Leben einmal  einsam oder allein fühlt und diesen Zustand für normal hält. Das ist das moderne Alleinsein.

 

Zu viel Zeit allein zu verbringen ist nicht gut - eben auch allein mit einem Zweijährigen. Weder für uns Eltern, noch für das Kind. Auch ich habe meine Grenzen. Die Wutanfälle, mit denen mein Handeln so manches Mal noch quittiert werden, sind nur begrenzt zu ertragen. Das gilt auch andersrum: Auch für mein Kind bin ich nur begrenzt zu ertragen. Ich sage was mich nervt und was mich stört - und oft möchte ich einfach meine Ruhe.

 

Es gibt Zeiten in meinem Leben und im Leben meines Kindes, in denen wir nicht im Mittelpunkt stehen, in denen uns nicht die volle Aufmerksamkeit zukommt, wo wir uns langweilen oder von allem genervt sind. So ist das Leben: ein Wellengang, der sich stetig mit uns verändert. Dabei sind wir aber nicht allein, sondern auf einer Welle schwimmen viele andere Menschen mit, die uns auf unserem Weg begleiten und uns inspirieren. 

 

In Sachen Erziehung ist mir wichtig, dass ich meinem Kind ein gesundes Fundament aus Liebe und Vertrauen mitgebe. Luca hat mich gelehrt, dass es (ihm) wichtig ist, seine Bedürfnisse als selbständiger Mensch wahrzunehmen, aber auch gewisse Grenzen vorzugeben, die er im Alltag braucht. Er hat seinen eigenen Kopf und entscheidet selbst, und das ist legitim, wann und wie stark er sich von mir als Mutter abkapselt.

 

(Und das geschieht schneller als mir lieb ist.)

Doch, was immer er tut, er weiß, dass er sich immer darauf verlassen kann, dass ich hinter ihm stehe und ihn aus ganzem Herzen liebe. Bedingungslos.

 

Das ist auch der Grund, warum ich auf Reisen gehen möchte. Um meiner selbst Willen würde ich vielleicht gar keine Welt-reise machen wollen oder erst viel später. Ich möchte meinem Kind aber mehr von der Welt zeigen. Ich will es Luca selbst überlassen, welche Werte er definiert. Er soll selbst beurteilen, was wichtig im Leben ist, und wer wirklich arm oder reich ist. Er soll merken, dass Gefühle wie Menschlichkeit und Liebe, glücklicher machen als es ein gewisses Maß an Besitz und Geld kann.

 

Ich glaube daran, dass es dort draußen auf der Welt noch Kinder, Erwachsene und Alte gibt, die fernab (oder zumindest distanzierter) vom digitalisierten Alltag leben. Menschen, die stets jemanden zum Reden haben, der ihnen auch wirklich zuhört und nicht nur von seinen eigenen Problemen erzählt. Menschen, die einander zusammenfinden und die einfache Gemeinschaft genießen. Selbst wenn das nur ein Traum von mir ist, so will ich dennoch mit eigenen Augen sehen, wie die Welt und die Menschen, die in ihr leben, wirklich sind; denn: ich kann es nicht wissen, wenn ich nicht auf Reisen gehe!


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#002

Verdammt sei die »Bucket List«

Vor einer Woche hielt ich sie in meiner Hand: die Kündigung. Ich darf nun offiziell bekanntgeben, dass ich Studien-abbrecherin bin! Aber fangen wir einmal von vorne an. Studiert habe ich eigentlich schon immer oder zumindest seit sich diese fixe Idee bei mir festgesetzt hat. Das begann zu Schulzeiten, als ich nach meiner Mittleren Reife weitere zwei Jahre in einem Wirtschaftsgymnasium verbrachte, welches ich verlassen musste, weil ich eine eigene Wohnung hatte, die bezahlt werden musste. Quasi nach dem Motto "Ich war jung und brauchte das Geld" begann ich eine Lehre zur Rechtsanwalts-fachangestellten; damals war ich gerade 18 Jahre alt. Nach 3 Jahren Ausbildung und einem sehr guten Abschlusszeugnis in der Tasche, wollte ich mir selbst beweisen, dass noch mehr ging. Und so begann ich ein nebenberufliches Studium im Fach Wirtschaftsrecht. Meine Tage waren damit von Montag bis Samstag komplett verplant. Das machte mir aber nichts aus, denn ich tat es für mich. Ich hatte ein klares Bild von meiner Zukunft vor Augen: ich sitze in der Rechtsabteilung eines großen Konzerns, setze Verträge auf und prüfe Rechtsfragen. Ich sah mich also genau die Dinge tun, die Juristen tun. Das sollte sich mit Geburt von Luca ändern. Ich bemühte mich an meiner Zukunftsvorstellung festzuhalten, stellte aber bald fest, dass ich mich damit nicht mehr anfreunden kann. Ich war fortan auf der Suche nach einer neuen Perspektive. In Folge traf ich eine Reihe von Entscheidungen, die damit zusammen-hängen, dass ich in meiner neu gewonnen Rolle als Mutter mein Wertesystem neu aufsetzte.   

 

Nach 10 Jahren in diversen Anwaltskanzleien hatte ich einfach nur das dringende Bedürfnis diese Ära zu beenden. Im Jahr 2016 machte ich mich also auf zu neuen Ufern und wechselte ich die Immobilienbranche. Ich muss sagen, die Immobilien-branche ist eine sehr interessante Branche, die durch ihre Eigendynamik besticht. Die ganze Sache hat allerdings einen kleinen Haken: ich dachte, die Veränderung, die ein neuer Job mit sich bringt, würde mir genügen. Mitnichten! Der Wunsch, mein Leben müsse sich von Grund auf neu strukturieren, hängt nach wie vor wie ein Damoklesschwert über mir. Es ist nicht so, dass mein Leben derzeit keinen Reiz auf mich ausübt; aber das Maß an Verantwortung, das ich als Mutter mehr trage, hat scheinbar irgendeinen - wenn nicht sogar mehrere - Knoten in meinem Inneren gelöst und ich bin seither ein Quell voller kreativer Ideen, für die mir die Zeit fehlt sie umzusetzen. So entstand meine ganz persönliche Bucket List, die es nun gilt abzuarbeiten. Ein Punkt ist - und der ist klar: eine Weltreise machen!


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#001

Die gefürchtete Zahl 30 - oder auch: wie alles begann...

Was soll ich sagen? Im Oktober 2016 feierte ich meinen runden Geburtstag. Da saß ich nun, mit 30 Jahren auf dem Buckel, und fragte mich, wo die ganze Zeit denn nur hin ist. Mit 30 wollte ich eigentlich viel mehr von der Welt gesehen und viel mehr erlebt haben! Wochenlang begleitete mich eine hartnäckige Melancholie, welche ich nicht loszuwerden vermochte. Lag es am Alter oder daran, dass ich Mutter bin und die Welt dadurch mit anderen Augen sehe oder daran, dass sich im Laufe der Jahre meine Prioritäten schlichtweg verändert haben? Ich gebe zu, ich bin einer dieser Schwarz-Weiß-Menschen. Bei mir gibt es nur "ganz oder gar nicht". Man darf jedoch nicht den voreiligen Schluss ziehen, dass ich grundsätzlich zu naivem Handeln oder zu unüberlegten Taten neige, vielmehr ist es so, dass ich, sobald mir etwas in den Kopf gesetzt habe, mich davon nicht so leicht abbringen lasse.

So war es auch, als ich den Entschluss fasste nach Wien zu ziehen und mein Leben in Deutschland hinter mir zu lassen. Getrieben von Tagträumerei und Reiseerinnerungen aus Uruguay und Argentinien wachte ich eines morgens auf und wusste wohin es gehen wird, ohne dass ich jemals zuvor in Wien oder in Österreich gewesen war. An sich schon eine irrwitzige Idee, ohne Kenntnisse von Land & Leute in ein fremdes Land zu ziehen; aber nach 6 Monaten war es dann soweit und es gab kein Zurück. Das war ein ganz schönes Abenteuer! Hinterfragt habe ich meinen Entschluss nie. So zieht sich das wie ein Motto durch mein Leben: Einfach machen!


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